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Weihnachtsmärkte in Wien

Weihnachtsmärkte in Wien
Patrizia Rot
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Die Adventzeit bring in den meisten deutschsprachigen Länder eine Jahrhunderte alte Tradition, die Christkindlmärkte. Deutschland und Österreich sind weltweit bekannt für Ihre wunderschönen Dekorationen und Hütten mit Leckereien, trotz dessen, ist Wien die Königin unter den Märkten. Jedes Jahr, Mitte November, wenn der Markt offiziell geöffnet ist, strömen Bewohner der Stadt und Touristen um die Magie der Weihnachtszeit zu erleben.

Geschichte des Weihnachtsmarkts

Die Geschichte des Wiener Weihnachtsmarktes ist, die manche meinen, über 600 Jahre alt. Man muss aber erklären, dass der Zweck dieses Markts sich in 600 Jahren radikal verändert hat.
Die erste Vermutung dass der Markt wirklich so alt ist, steht in der Tatsache, dass Herzog Albrecht der III, 1382 die Marktrechte der Stadt Wien erneuerte und das galt auch für Jahrmärkte die zwei Wochen vor und nach der Christus Himmelfahrt und nochmals zwei Wochen vor und nach der Heiligen Katharina, in November, gehalten wurden. Dies hatte aber nichts im Zusammenhang mit der Weihnachtszeit.

Gegen 1600 sind Daten vorhanden, dass Hütten am Graben und Stephansplatz von Mitte Dezember bis Anfang Januar aufgestellt wurden, doch diese trugen den Namen “Thomasmarkt”, doch hier wurden Lebensmittel und Gebäch verkauft.

Der Weihnachtsmarkt in Wien wurde zum ersten Mal erst im Jahre 1772 erwähnt als es in Freyung unter der Namen “Nikolo-, Weihnachts-, und Krippenmarkt” abgehalten wurde. Der Markt bot Textilien, Lebensmittel, Süßes und Spielzeug seinen Kunden an. Die Gestaltung des Marktes veränderte sich nochmals später an und erhielt den Glanz das es heute trägt durch die Einführung der Weihnachtsbäume in der Palais und Gärten des Adels. Wegen der Konflikte mit Standinhabern in Freyung wurde der Markt am Hofburg Platz umgezogen wo es bis 1872 blieben. In dem Jahre wurden der Jahrmärkte endgültig geschlossen und nur die Christkindlmärkte blieben. Der Christkindlmarkt zog vom Hofburg Platz mehrmals weg, auf den Neubaugürtel, dann auf dem Messepalast und 1975 endlich am Rathausplatz, wo es seither jährlich gehalten wird.

Weihnachtsmärkte heutzutage

Weihnachtsdeko

Das Angebot der Hütten hat sich auch verändert, denn heutzutage kann man Lebkuchen, Glühwein, Weihnachtsdekorationen, Spielzeug, kandierte Früchte, Zuckerwatte und Essen kaufen. Musik und gute Laune ist immer ein Muss und jährlich finden über 500.000 Touristen den Weg zum Markt. Natürlich ist der Markt am Rathausplatz nicht der einzige in ganz Wien. Es ist das bekannteste von allen, aber man findet einen Markt in fast jeden Bezirk der Stadt. Der Mark wird offiziell am 16. November geöffnet und geschlossen nam 26. Dezember.

Einer schönsten Adventmärkte in der Stadt wird am Eingang des Schlosses Schönbrunn organisiert. Wunderschön beleuchtet, der Schloss und der riesige Weihnachtsbaum zieht Besucher an. Traditionell Leckereien, Spielzeug und Handgefertigte Dekorationen werden in den Hütten angeboten.
Weihnachtslieder und Kirchenmusik wird gespielt, aber auch Geschichte über die Weihnachten während der Zeit der Habsburger werden erzählt. Dies Mark wird erst Ende November geöffnet und ist Besucher zugreifbar bis nach Weihnachten.

Für die Rückkehr an den Wurzel sorgt der Freyung Christkindlmarkt. Musik, Leckereien und Handgemachte Dekorationen, wie bei den anderen Märkten wird Besuchern mit dem 22. November angeboten.
Für die Biedermeierstimmung sorgt der Mark am Spittelberg, ein Dorf das vieles zu bieten hat und das meiste für die Kleinen. Nicht weit vom Zentrum der Stadt, dieser Markt verbindet Kultur mit Adventstimmung.

Die Märkte am Maria-Theresia Platz, zwischen dem Kunsthistorischen und Naturhistorischen Museen, der Mark am Schloss Belvedere und am Schloss Hof, ziehen nicht nur Besucher aus der ganzen Stadt, Land und außerhalb der Grenzen, sondern auch Händler aus Ungarn, Tschechien und der Slowakei mit traditionellen Waren.

Lichtdekoration

Der Geheim-Tipp für die Adventzeit ist das Adventdorf im alten AKH. Die Hütten verkaufen Schmuck, Kerzen, Keramik, Kunsthandwerkprodukte und natürlich Glühwein und Süßes. Die Wohner der Stadt lieben diese Markt, denn es ist nicht von Touristen überfüllt, sondern “voll Wienerisch”. Das Dorf öffnet seine “Tore” am 16. November und schließt sie am 23. Dezember.

Die Adventzeit in der österreichischen Hauptstadt ist magisch, traumhaft und unvergesslich. Jeder sollte wenigstens einmal die Wiener Christkindlmärkte besuchen.

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