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Mallorca Ausflüge in kulinarische Traditionen

Mallorca Ausflüge in kulinarische Traditionen
Gastbeitrag
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Die bei deutschen Urlaubern überaus beliebte Baleareninsel Mallorca hat noch mehr zu bieten, als traumhaftes Sommerwetter, kristallklare Buchten und Party am Strand. Genießer und Liebhaber einheimischer Traditionen sollten zumindest einmal während ihres Urlaubs die überfüllten Küstenabschnitte hinter sich lassen, um das „echte“ Mallorca zu entdecken.

Zauberhafte Mallorca Ausflüge führen ins Landesinnere, wo man weitab vom Massentourismus landestypische Hausmannskost in traditionsreichen Mallorca Restaurants zu erschwinglichen Preisen genießen kann.

Menú del Dia: Preisgünstiges 3-Gänge Menü zur Mittagszeit

Möchte man um die Mittagszeit vorwiegend unter Einheimischen speisen, so empfiehlt es sich, zwischen ca. 13: 00 Uhr -15: 00 Uhr nach einem der Restaurants Ausschau zu halten, welche ein „Menú del Dia“, d.h. ein 3-gängiges Mittagsmenu zum Festpreis (von ca. 7- 13 Euro; Wein und nichtalkoholische Getränke inbegriffen) im Angebot haben.

Wer Augen und Ohren aufhält, findet in den größeren Orten im Inselinneren (z.B. in Manacor, Inca, Sineu, manchmal auch in den Gassen der Inselhauptstadt Palma und auf den Marktplätzen der Bergdörfer) beschriftete Tafeln, welche auf das Tagesangebot (Menú del Dia) hinweisen.

Die authentische, mallorquinische Hausmannskost, welche von verschiedenen kulturellen Einflüssen geprägt ist, besteht aus einer Mischung von landestypischen Produkten (Meeresfrüchte, Lamm, Spanferkel, Oliven, frisches Gemüse, Mandeln) und herkömmlichen Zutaten (Reis, Kartoffeln)– häufig frisch vom Markt- deftig zubereitet.

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Eine Auswahl landestypischer Gerichte

Eine als Vorspeise, manchmal auch als Hauptgericht fest verankerte Inselspezialität ist „arroz brut“ (wörtlich: „schmutziger Reis“) – ein wohlschmeckendes Reisgericht mit einer Fleisch-Gemüsemischung. Steht eine „sopa mallorquina“ auf dem Speiseplan, sollte man beachten, dass man keine Suppe serviert bekommt, sondern eine sehr deftige , aber köstliche Mahlzeit, bestehend aus Kohl, Fleisch und Brotscheiben. Das ehemals „Arme-Leute-Essen“ stammt aus einer Zeit, in der die Bevölkerung Mallorcas noch vorwiegend vom Ertrag landwirtschaftlicher Produkte lebte. Auch „lentejas“ (Linsen) haben oft einen festen Platz auf der Speisekarte. Wer eine richtige Suppe essen möchte, für den ist „sopa de verdures“, eine Gemüsesuppe, oder „sopa de pescado“, eine Fischsuppe, das Richtige.

Ein anderes, landestypisches Gericht ist „frito mallorquin“, ein Eintopf aus Innereien, Kartoffeln oder Gemüse – ideal für Fans der herzhaften Küche. Auch „conejo con cebbolla“ (Kaninchen mit Zwiebeln) ist eine Spezialität, ebenso wie „codornices“ (Wachteln) oder gegrilltes Spanferkel. Wer fleischlose Gerichte bevorzugt, sollte „tumbet“ , einen frisch zubereiteten Gemüseauflauf probieren. Als Nachspeise stehen oft Flan (süßer Pudding) , „Creme Catalan“ oder hausgemachter Mandelkuchen und Mandeleis auf dem Speiseplan.

Ein einfaches, oftmals in verschiedenen Variationen erhältliches Gericht ist „Pa amb oli“. Darunter versteht man mit Öl beträufeltes Weißbrot, welches häufig als Beilagengericht mit Tomaten und Oliven belegt, serviert wird. Eine „Pa amb Oli“ mit anderen Zutaten, wie beispielsweise Fisch, Schweinfleisch oder Lamm, verwandelt die einfache Grundversion in eine schmackhafte Hauptmahlzeit.

„Bon profit“ ! (Guten Appetit !)

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